Wunderkerzen

20
Aug 09
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WunderkerzenDer Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Absichten, heißt es in einem Sprichwort. Das Anwälte von jeher als rechte Hand Satans angesehen werden passt daher nur all zu gut ins Bild. Tessa ist nämlich Anwältin und will, ganz entgegen der vorherrschenden Meinung gegen diesen Berufsstand, etwas Gutes tun. Mit einem Kuchen samt Wunderkerzen möchte sie dem Nachbarn über den Liebeskummer hinweghelfen. Blöd, dass dieser jedoch den Gashahn weit aufgedreht hat. Es kommt wie es kommen muss und das Haus wird dem Erdboden gleich gemacht und Tessa ist nun die Hauptverdächtige.

Schadenfreude ist hier wohl der erste Gedanken, doch da sie nichts dafür kann will man natürlich auch das sie sich da irgendwie rauspauckt. Alleine schafft sie das jedoch nicht und holt sich den besten Strafverteidiger der Stadt, Philip. Es gibt da nur einen winzig kleinen Haken. Die beiden wahren vor Jahren liiert und können sich seit der Trennung nicht mal in die Augen schauen. Die Komik ist also irgendwie vorprogrammiert

Auch wenn die Geschichte von Anne Hertz so ein wenig an den Haaren herbeigezogen ist, schaffen es die Charaktere mit ihrem kleinen Kammerspiel den Leser zu unterhalten. Die Nebenfiguren sind lustig konstruiert und so kommt keine Langeweile in dem Liebesroman auf, der bis zum Schluss spannend bleibt.


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