Wie ich einmal versuchte reich zu werdenHand aufs Herz, jeden Tag von 9-17 Uhr arbeiten ist doof. Das Büro Tag ein, Tag aus zu sehen macht auch nicht immer wirklich Spass und ist so ziemlich das Letzte, dass sie mit Nervenkitzel in Verbindung bringen. Dann könnte Wie ich einmal versuchte reich zu werden eine interessante Lektüre für sie werden. Die Autorin zeigt in einem interessanten Experiment, dass es auch anders geht. Ob es besser für ihre Gesundheit, bzw. den Geldbeutel ist, müssen sie dann aber für sich selbst entscheiden.

Heike Faller war da ganz ähnlich, bis sie 2008 beschloss sich dem Finanzmarkt offen gegenüber zu stellen und ihm seine Geheimnisse zu entlocken. Man interessierte sich auf einmal für die Wirtschaft und die Finanzlage. Das ganze hat sie dann mit einem Experiment verbunden und in dem Buch: Wie ich einmal versuchte reich zu werden niedergeschrieben. In einem Jahr das eingesetzte Geld von stolzen (oder sollte ich sagen mickrigen) 10.000 zu verdoppeln. Blöd nur, dass sie es ausgerechnet zu einer Zeit macht, in der die Finanzkrise um sich schlägt. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Aus der Perspektive einer Laieninvestorin wird beschrieben, wie der Wunsch nach „mehr Kohle“ antreibt und Geschäfte vorantreibt, an die man zuvor nicht mal zu träumen gewagt hätte. Der Stil ist dabei herrlich leicht und gerade zu fluffig, so dass man nicht mit Fachjargon abgeschreckt wird, sondern tatsächlich Einblick in eine sonst eher trockene Materie erhält.


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