Totenmontag

26
Mär 10
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TotenmontagKathy Reichs gehört wohl zur Crème de la Crème, wenn es um forensische Anthropologen-Thriller geht. Allein das Wort ist schon schwer genug auszusprechen. Dahinter verbirgt sich in etwas das, was die Mehrheit mittlerweile schon CSI aus dem Fernsehen, oder von Simon Beckett bspw. aus seinem Buch “Kalte Asche” kennt. Reichs hat dieses Genre mehr oder minder mitbegruendet und Totenmontag ist daher auch schon ihr siebtes Buch um die Protagonistin Brennan. Warum ich ausgerechnet dieses Buch nehme und nicht bei ihrem ersten Fall: “Tote lügen nicht” beginne? Nun, zum ersten, weil ich über den ersten Teil schon geschrieben habe und Totenmontag wohl als einer ihrer besten Krimis angesehen werden dürfte!

Es ist Montag, und niemand mag Montage. Das schöne Wochenende ist vorbei und die Arbeit ruft. So auch für Brennen, die gerade die Treppe einer ekligen Pizzeria hinabklettert, als sie plötzlich einen lauten Knall hört: „Mit weit aufgerissenen Augen sah ich, wie nur ein Meter von mir entfernt Muskeln, Knochen und Eingeweide gegen Fels klatschten“… „Einen Augenblick wirkte der verstümmelte Körper wie festgeklebt und glitt dann, eine Spur aus Blut und Haaren hinter sich herziehend, nach unten.“

Bei dem Körper handelt es sich glücklicher Weise nicht um einen Menschen, sondern um eine Ratte die Opfer der Schießwütigkeit von Sergeant-Détective Luc Claudel geworden ist. Doch bald darauf finden sie dennoch menschliche Knochen unter einer dünnen Erdschicht. Nur wenig deutet auf die Opfer hin und der Fall soll umgehend zu den Akten gelegt werden. Doch Brennen macht sich an mit modernsten forensischen Methoden den Opfern und vor allem dem Mörder auf die Spur zu kommen. Nicht ohne dabei selber in Gefahr zu geraten…


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