SlamGanz so schlimm wird es dann doch nicht, die Überschrift sollte jedoch neugierig machen ;-) Wie fühlt sich die Welt eines fünfzehn jährigen an, der allmählich mit den Problemen des Alters bombardiert wird? Nick Hornby versucht es uns am Beispiel von Sam zu demonstrieren, und um das vorweg zu nehmen, es gelingt ihm auch meiner Meinung nach. Bei „Slam“ geht es um einen Skater (das ist in diesem Fall ein Skateboarder und keinesfalls ein Pirouetten drehender Eiskunstläufer), der aus dem seltenen Zustand der Glückseligkeit, und das trotz Pubertät, die raue Welt der alltäglichen Probleme kennen lernt.

Ich hätte vielleicht die Warnung früher aufschreiben sollen, doch vielleicht habe ich sie ja neugierig genug gemacht, um sich das Buch trotz einer klitzekleinen Besonderheit zu holen. Denn es ist in englisch geschrieben. Kein Schreck bekommen. Auch ohne Aufenthalt im Ausland, oder als Muttersprachler können sie diesen Roman beschwingt lesen. Er ist leicht verständlich und sollte vor allem im Original gelesen werden. Denn die scheinbar unbekümmerte Art mit der es geschrieben wurde, gibt vortrefflich den Teenager in diesem Buch wieder. Mal lustig, mal traurig, eben wie das Leben selbst wird man von einem zum anderen Moment geleitet und an die Hand genommen. Und wer genau hinschaut, erkennt vielleicht auch die eine oder andere Gesellschaftskritik, die sich auf Samtpfoten in das Buch geschlichen hat.


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