Shopaholic – Die SchnäppchenjägerinRebecca Bloomwood ist süchtig. Süchtig nach Designerschnäppchen. Alles, was bei drei nicht auf den Bäumen ist und den Namen eines bekannten Designers trägt und zudem noch in einer Nobelboutique herunter gesetzt wurde, muss Rebecca haben. Da sie nicht gerade Millionärin ist, oder den bestbezahlten Job hat, häufen sich ihre Schulden auch unwillkürlich, angesichts ihres Lebensstandards an. Auch als ihr Bankberater Derek Smeath immer aufdringlicher auf ein Gespräch drängt, lässt Rebecca seine Briefe lieber unauffällig in der Schublade verschwinden, als sich mit diesen auseinander zu setzen.

Das das nicht auf Dauer gut gehen kann, ist klar. Doch für Rebecca sind das eben INVESTITIONEN in die Zukunft und Süchtige bringt man eben nur schwer von ihrem Laster ab. Sie hat auch einen Plan. Bei einer angesagten Modezeitschrift zu arbeiten und viel Geld zu verdienen. Dummerweise ist das nicht so leicht und so landet sie über Umwege in der Redaktion eines Finanzmagazins, immerhin schon einmal derselbe Verlag. Hier soll ausgerechnet sie Finanzsachverhalte verständlich erklären und die Leute zum Sparen antreiben. Da könnte man genauso gut einer Hummer-Fahrer darüber reden lassen, wie sich am Besten Benzin sparen ließe.

Sophie Kinsella hat mit Rebecca Bloomwood eine Figur geschaffen, in der sich wohl so ziemlich jede Frau wiederfindet. Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin ist eine herrlich romantische Komödie.


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