Sag’s nicht weiter, LieblingEmma Corrigan ist in etwa so wie Bridget Jones, durchgeknallt und doch ungemein liebenswert. Nach einem verpatzten Meeting in Schottland fliegt sie zurück und durchquert einige Turbulenzen, sowohl psychischer, als auch physischer Natur. Denn angetrieben von ihrer Flugangst wird sie mit einem Mann zusammen gesetzt, dem sie im Glauben an das Ende ihrer Tage all die Peinlichkeiten und Marotten ihres Lebens verrät. Natürlich stürzt das Flugzeug nicht ab und der Mann stellt sich als ihr Boss heraus. Natürlich möchte Emma jetzt nur noch im Boden versinken. Doch scheint der Mann Gefallen an Emma zu finden, so bekommt sie auch bald eine neue Kaffeemaschine ins Büro gesetzt, da sie sich über die alte so sehr beschwert hatte.

Die beiden verlieben sich ineinander und alles könnte gut sein, würde er nicht den Fehler machen, ihre Marotten auszuplaudern. Mit einer erfrischenden Leichtigkeit gelingt es Sophie Kinsella wieder einmal eine Charakter, bzw. ein Buch zu schaffen, das einen zum Lachen und mitleiden bringt. „Sag’s nicht weiter, Liebling“ ist ein gelungener Roman, der sie ganz vorzüglich unterhalten wird und kein Fettnäpfchen auslässt. Anders als noch Becky Bloomwood, ist Emma Corrigan weit weniger nervig und man möchte ihr auch nicht ständig wegen ihrer Totteligkeit in den Hintern treten. Man kann sich stattdessen sehr gut in die verschiedenen Szenarien hineindenken und hat vielleicht schon ähnliches erlebt.


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