Relic – Museum der AngstDieses Buch könnte man als Klassiker bezeichnen. Es ist der erste Roman vom Autorenduo Preston und Child und hat die beiden gleichsam zu den beliebtesten Thrillerautoren gemacht. Relic – Museum der Angst ist eine Mischung aus Thriller, Wissenschaft und Science-Fiction, die durch die Verknüpfung mit tatsächlich Existenten, wie z.B. das Natural Museum of Art in New York eine ungeahnte Plastizität und Nähe gewinnt.

In dem Buch geht es um einige seltsame Morde, die von FBI-Agent Pendercast aufgedeckt werden müssen. Zusammen mit den ortsansässigen Wissenschaftler, darunter Margo Green, die in dem Museum ihre Doktorarbeit schreibt, versuchen sie dem „Etwas“, dass diese blutrünstigen Morde begangen hat, auf die Schliche zu kommen.

Die Geschichte selbst ist nicht neu, muss sie aber auch nicht sein. Immerhin hat dieses Buch schon einige Jahre auf den Buckel und kann sich damit rühmen, zu einem der ersten in diesem Genre zu gehören. Die Mischung und die Horror-Atmosphäre sind einmalig und auch wenn alles manchmal etwas abgedreht wirkt, sind die einzelnen Charaktere sehr überzeugend angelegt, allen voran Agent Pendercast, der in späteren Romanen noch weiter zum Tragen kommen wird.

Das Buch ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Page-Turner. Wo man zunächst noch in eine gewisse Langatmigkeit und ausschweifende Formulierungen gerät, wird das Buch zur Mitte und vor allem im letzten Drittel geradezu vom Adrenalin getragen und der Puls des Lesers steigt kontinuierlich. Gelungener Genremix mit Kultcharakter und sicher das Beste der beiden Schreiberlinge!


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