MeteorDan Brown dürfte den meisten Lesern, als auch Nichtlesern ein Begriff sein. Sein Roman The Da Vinci Code oder im Deutschen Sakrileg sorgte Weltweit für Aufsehen und machte ihn zu einem der populärsten Autoren seiner Zeit. Freilich findet die Kirche das weniger gut, aber die mochte Galileo auch nicht, oder Martin Luther und trotzdem setzten sie sich durch.

Meteor hat Brown nach Illuminati geschrieben und einmal mehr bewiesen, dass er zur hohen Garde der Autoren gehört, die es verstehen einen Thriller spannungsgeladen zu gestalten. Die Story handelt von einem Meteor, der in der Arktis abgestürzt ist und von Satelliten entdeckt wurde. Mit ihm kamen aber wohl auch Spuren außerirdischen Lebens. Agent Rachel Sexton soll das für die USA aufklären und gerät so in eine mörderische Mission.

Meteor ist ein Wissenschaftsthriller mit einem Einschlag von Science-Fiction, der in typischer Brown Manier auch mit allerlei Fakten gespickt ist und so fast als Lehrmaterial durchgeht. Erzählerisch hat sich der Autor hier noch zu seinem Vorwerk weiterentwickelt und verzichtet auf künstliche Dramaturgie durch sprachliche Hilfsmittel. Stattdessen vermittelt er direkt und mit immer wiederkehrenden Handlungssprüngen einen abwechslungsreichen Krimi. Wer Browns Schreibstil mag, wird auch dieses Buch verschlingen.


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