Ich kann nicht, wenn die Katze zuschautStefan Schwarz zeigt in seinem neuesten Buch mal wieder, wie lustig das Familienleben sein kann. Nach: „War das jetzt schon Sex“, folgt mit „Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut“ das zweite Buch rund um die Pannen des Alltags, vor allem jenen im Geiste der Familie. Das Buch bietet ein kurzweiliges Lesevergnügen, ist es doch vollgepackt mit Kurzgeschichten, die der Kolumnist sonst monatlich in der Zeitschrift „Magazin“ veröffentlicht.

Die wohl zum Teil autobiografischen Ereignisse lassen den Leser immer wieder an sein eigenes Dasein denken und beruhigen gleichzeitig mit der Erkenntnis, dass man nicht alleine ist. All die Probleme, die Sorgen, die Pannen und kuriosen Zwischenfälle passieren also auch bei anderen Leuten, Gott sei dank! Das Buch ist sozusagen der perfekte Ausgleich für einen gestressten Tag. Einfach eine Kurzgeschichte gelesen und schon geht es einem besser.

Dabei ist der Stil des Autors auch unverkennbar. Seine Schachtelsätze ermutigen (wenn man es denn so ausdrücken möchte) zu mehrmaligen lesen, ohne dabei den Lesespaß zu hemmen. Einzig die Freudentränen vom Lachen können erschweren manchmal das flüssige Lesen :) .

Wer also etwas lustiges für zwischendurch sucht, eine sportliche Betätigung für die Bauchmuskeln und das Zwerchfell, der sollte bei diesem Buch zugreifen.


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