T.H.E. Book - PokerIn meinem vorerst letzten Beitrag über Pokerbücher möchte ich noch zwei sehr bekannte Vertreter dieses Genres aufzeigen und einen weiteres deutsches und sehr ambitioniertes Buch vorstellen. Lesen ist wie vieles andere im Leben auch Geschmacksache. Was dem einen gefällt, muss dem anderen ganz und gar nicht zusagen. Daher ist es auch immer schwierig allgemeingültige Behauptungen aufzuschreiben und Empfehlungen zu geben. Der jeweilige Schreibstil der Bücher ist hier ein perfektes Beispiel. Die einen mögen es lieber klar strukturiert, mathematisch und präzise ausgedrückt, wohingegen andere eine Auflockerung bevorzugen. Grundlage einer Empfehlung ist jedoch strategisch wertvolles Wissen.

The Theory of Poker ist eines dieser lebenden Legenden unter Pokerbüchern. Nicht immer ganz einfach zu lesen, vermittelt es doch eine überragende Tiefe in vielen Bereichen des Pokerns und hat Beispiele für so ziemlich jede Variante (außer Omaha). Es ist keine Übernachtlektüre, dafür aber ein fundiertes Buch. Schade, dass sich bei der deutschen Übersetzung einige Fehler eingeschlichen haben.

Ein weiterer Klassiker und eines der Bücher, die im gut sortierten Poker-Bücherregal nicht fehlen darf, ist Harrington on Hold’Em, Volume I. Es ist DAS Buch wenn es um Turnierstrategien beim No Limit Hold’em Poker geht.

Als ein weiterer guter Vertreter deutschsprachiger Pokerliteratur ist T.H.E. Book – Texas Hold’Em Poker für Gewinner zu nennen. Im „edlen Zwirn“ kommt es daher und bereitet dem Leser mit einem lockereren Stil viel Freude beim durchstöbern. Dabei ist es für ambitionierte Einsteiger bestens geeignet und vermittelt Grundlegendes auf angenehme Art.


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