Frau Ella

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Mai 10
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Frau EllaSascha liegt eine Woche allein im Krankenhaus, aufgrund einer Augen-OP. Wenig erfreut muss er zunächst feststellen, dass man ihm plötzlich eine schnarchende Greisin ins Zimmer gelegt hat. Als sie dann jedoch, leicht sediert von Beruhigungsmitteln, ihrer eigenen Operation zustimmt, die sie zuvor gar nicht wollte, packt Sascha das Mitleid und er nimmt sie kurzerhand mit zu sich nach Hause. Nur für eine Nacht denkt er sich.

Am nächsten Tag lernen seine Freunde Ute und Klaus die 87-jährige kennen und nehmen sie sofort unter ihre „Fittiche“. So eine Generations-WG ist eine fantastische Sache denken sie sich. Und genau darum geht es in dem Buch: Frau Ella. Mit einer sprachlichen Leichtigkeit beschreibt Florian Beckerhoff den einen oder anderen Generationskonflikt und zeigt, dass es mehr als nur eine beste Methode gibt die Dinge anzugehen. Völlig unparteiisch zeigt er auf, wie die einzelnen Charaktere das Leben sehen und während Frau Ella das Leben ohne Schwermut angeht, jedoch keine Ahnung von Latte Macchiato hat, wird Sascha bewusst, dass auch er einen anderen Blickwinkel durch sie erhält.

Die sich einstellende Idylle wird dann nur durch die wiederkehrende „Ex“-Freundin gestört und Sascha muss sich bald zwischen den Frauen entscheiden. Keine einfache Sache und ich werde hier natürlich nicht verraten, wie es ausgehen wird. Dazu solltet ihr euch das Buch dann doch schon selbst holen ;)


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