Die Totenleserin ist das erste Werk von Ariana Franklin. Die Story spielt im mittelalterlichen England, genauer gesagt 1171 in Cambridge. König Henry II hat gelinde gesagt ein Problemchen. Drei ermordete Kinder, die zu allem Überfluss auch noch an Kreuze genagelt wurden. Und natürlich ist auch schnell ein Übeltäter gefunden, die Juden. Immerhin kennen die sich doch damit aus, unschuldige an Kreuze zu nageln. Der König Henry II will kein Pogrom bei sich, da die Juden ordentlich Geld ins Staatssäckel spülen und da wäre es doch eine Schande diese Geldquelle versiegen zu lassen.
Also wird so etwas wie eine mittelalterliche CSI-Mannschaft erstellt, welche die Morde aufklären soll. Wer hier nun allzu bierernst an die Geschichte herangeht wird zwangsläufig enttäuscht. Denn auch wenn es sich hier um einen historischen Roman handelt, ist es doch nicht bis ins letzte Detail recherchiert und wahrheitsgetreu umgesetzt. Man erwartet fast, dass die weiblichen Totenleserin Adelia (wir sagen ja inzwischen anthropologische Forensikerin) jeden Moment eine DNA-Analyse durchführt und das Ergebnis mit der zentralen Verbrecherdatenbank vergleicht.
Kenner fühlen sich vielleicht etwas an „Ritter aus Leidenschaft“ mit Heath Ledger wiedererinnert. Alles in allem ist es aber eine frische und originelle Unterhaltungslektüre, deren Sprachgebrauch sicher nicht so verstaubt ist, wie die damalige Zeit vermuten lässt.


Jean-Christoph Grangé mag dem einen oder anderen schon von seinem Werk: Die purpurnen Flüsse bekannt sein. Auch als Nichtleser, könnte man das Buch als Verfilmung mit Jean Reno gesehen haben. Nun hat der Autor einen neuen Roman geschrieben, der an Brutalität in nichts nachsteht – 
Wir befinden uns in einem Bayerischen Alpen-Kurort. Eine idyllische Umgebung um zu sterben. Zu sterben? Ganz recht, zu sterben. Denn der Portier einer Oper fällt vom Dachboden 12 Meter in die Tiefe und ist tot. Doch nicht nur er. Denn er erschlägt auch gleich noch kurzerhand den Mann, auf dem er landet. Zu zweit stirbt es sich eben besser. Wie heißt es so schön: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Doch wie ist er überhaupt von dort oben herunter gestürzt? Oder wurde er gar herunter geworfen? Selbstmord, Mord oder einfach nur ein Unfall? Das gilt es für Kommissar Jennerwein zu klären. Und im Laufe seiner Befragungen stößt er auch auf eine heiße Spur.
Eines vorweg. Erwarten sie beim Lesen des Buches keine Ähnlichkeit mit der David-Hunter Reihe. Denn es gibt keine!
Kathy Reichs gehört wohl zur Crème de la Crème, wenn es um forensische Anthropologen-Thriller geht. Allein das Wort ist schon schwer genug auszusprechen. Dahinter verbirgt sich in etwas das, was die Mehrheit mittlerweile schon CSI aus dem Fernsehen, oder von Simon Beckett bspw. aus seinem Buch “Kalte Asche” kennt. Reichs hat dieses Genre mehr oder minder mitbegruendet und
Dieses Buch könnte man als Klassiker bezeichnen. Es ist der erste Roman vom Autorenduo Preston und Child und hat die beiden gleichsam zu den beliebtesten Thrillerautoren gemacht.
Der neue Andreas Franz Thriller ist da.