Interessanter Name für ein Buch finden sie? Dann sollten sie es erst mal lesen. Was einem hier entgegen geschmettert wird ist für den routinierten Romanleser nicht ganz leicht zu verdauen. Das ist in etwa so, als wenn man normalerweise Leberpastete isst und nun Kartoffelpüree von der Wand abkratzen muss. Was jedoch in keinster Weise das Buch selbst schmälern soll. Es ist eben Geschmackssache und die 17 jährige Autorin, Helene Hegemann, hat mit Axolotl Roadkill sicher etwas Außergewöhnliches geschaffen.
Es geht um Mifti, ein rastlos durchs Leben streifendes 16 jähriges Mädchen, die seit dem Tod ihrer Mutter doch recht rebellisch daherkommt. Mit all den Klischees: Drogen, Schulverweigerung, Aufstand gegen alles und jeden. Aber dabei noch die analytische Fähigkeit besitzt ihre Umwelt, das Leben der Erwachsenen zu sezieren und offen zu legen, wo es klemmt.
Vielleicht sollte ich noch die Warnung einschieben, dass es sich bei Axolotl Roadkill nicht um eine klassische Geschichte handelt. Kein wirklicher Handlungsstrang, oder gar geordnete Gedanken. Was erwarten sie?! Dennoch ergibt sich im Laufe der 200 Seiten ein Bild, irgendwie zumindest. Gerne hätte man am Ende mehr erfahren, von Mifti selbst, denn die Ich-Erzählung prädestiniert nun einmal dazu eine sehr eingeschränkte Wahrnehmung zu zeichnen. Aber es macht wohl auch den Reiz dieses Buches aus. Da bleibt wohl nichts weiter zu sagen…
Sie suchen etwas für Zwischendurch, einen literarischen Snack, sozusagen? Dann könnte Enthüllt von Jonathan Tropper genau das Richtige für sie sein. Es dreht sich hier vorwiegend um Zack. Mit 30 sucht er danach seinem Leben eine neue Wendung zu geben. Eigentlich, so scheint es auf den ersten Blich zumindest, hat er alles, was man sich zum Glücklichsein wünschen kann. Einen guten Job, eine Verlobte namens Hope und überhaupt. Dummerweise kann einem ein Tag im Leben alles auf den Kopf stellen. Nämlich wenn man merkt, dass einem der tolle Job nicht erfüllt, die beste Freundin viel näher steht als die Zukünftige Frau und man auch noch von einer vermeintlichen Krankheit erfährt.
Für viele junge Menschen beginnt jetzt eine neue Phase ihres Lebens. Die Schule ist beendet und man fragt sich, was man aus seinem zukünftigen Leben machen soll. Nach all den Jahren in vorbestimmter Richtung hat man nun zum ersten Mal die Auswahlmöglichkeit und damit die Qual der Wahl. Möchte ich eine Ausbildung, ein Studium, oder vielleicht ein freiwilliges, soziales Jahr beginnen? Neben all diesen Möglichkeiten gibt es dann noch eine, sagen wir, außergewöhnlichere Variante sein Leben neu zu erkunden. Ich spreche vom Work & Travel.
Wenn sie auf der Suche nach einem wahren Helden sind, dann wird ihnen das folgende Buch nicht sonderlich gefallen. Sollten sie auf der Suche nach allzu leichter lyrischer Kost sein, so kann ich auch nur abraten. Sicher, sie werden mit
Simon Becket dürfte dem einen oder anderen Leser ein Begriff sein. Mit Büchern, wie „
Philosophie ist nicht jedermanns Sache. Man könnte sogar sagen, Philosophie hat ein Imageproblem. Dem möchte Jostein Gaarder entgegenwirken, mit Erfolg! In seinem Roman: 