Stefan Schwartz hat mit Hüftkreisen mit Nancy den Paarratgeber schlechthin geschrieben. Nicht unbedingt gewollt (oder vielleicht doch?) fungiert dieses Buch perfekt für all jene als Ratgeber, die sich in einer leicht festgefahrenen Beziehung wähnen.
Zunächst einmal geht es um den „Helden“ der Geschichte – Max. Von seinen beiden Kindern nicht wirklich für voll genommen erhält auch vom Frauchen wenig Unterstützung, da sie auch mehr an ihm zu meckern hat, als alles andere. Also beschließt Max zunächst einmal wieder in die Gunst seiner Frau zu kommen und begibt sich dafür ins Fitnessstudio. Dort angekommen erhascht er umgehend einen Blick auf Nancy, den Fleisch gewordenen Traum heißer Männerphantasien, gesegnet mit einer Gelenkigkeit, die an das unmenschliche heranreicht, zumindest aber sehr betörend ist.
Max sieht sich nun einem Dilemma gegenübergestellt. Frau und Kinder auf der Einen, der Versuch seine Ehe zu retten und der Granate in der Muckibude auf der anderen, der Phantasie und Versuchung.
Schwartz hat hier einen unglaublich lustigen Roman geschaffen, der spitzzüngig daherkommt und witzige Charaktere, mit noch witzigeren Dialogen hervorbringt. Schon die Charakterstudie des typischen Fitnessgängers ist ein Kauf des Buchs wert! Wer also ein wenig kurzweiliges Vergnügen wünscht, etwas für Zwischendurch oder einem anstrengenden Tag, der sollte hier zugreifen.
Darf ich vorstellen, Oliver Krachowitzer, kurz „Krach“. Doch keine Furcht, auch wenn der Name gegenteiliges erahnen lässt, Krach ist ein gesetzter Zeitgenosse, der die Hürden des Alltags sogar mit stoischer Gelassenheit nimmt und sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt. Die ideale Voraussetzung, um in einer 5 Mann Männer-WG zu überleben. Denn
Sascha liegt eine Woche allein im Krankenhaus, aufgrund einer Augen-OP. Wenig erfreut muss er zunächst feststellen, dass man ihm plötzlich eine schnarchende Greisin ins Zimmer gelegt hat. Als sie dann jedoch, leicht sediert von Beruhigungsmitteln, ihrer eigenen Operation zustimmt, die sie zuvor gar nicht wollte, packt Sascha das Mitleid und er nimmt sie kurzerhand mit zu sich nach Hause. Nur für eine Nacht denkt er sich.
Rebecca Bloomwood ist süchtig. Süchtig nach Designerschnäppchen. Alles, was bei drei nicht auf den Bäumen ist und den Namen eines bekannten Designers trägt und zudem noch in einer Nobelboutique herunter gesetzt wurde, muss Rebecca haben. Da sie nicht gerade Millionärin ist, oder den bestbezahlten Job hat, häufen sich ihre Schulden auch unwillkürlich, angesichts ihres Lebensstandards an. Auch als ihr Bankberater Derek Smeath immer aufdringlicher auf ein Gespräch drängt, lässt Rebecca seine Briefe lieber unauffällig in der Schublade verschwinden, als sich mit diesen auseinander zu setzen.
Unsere Spitzenfrau, wenn es um Liebeskomödien geht hat wieder zugeschlagen. Auf knapp 500 Seiten lässt sie in
Die Jahre gehen ins Land und bevor man sich versieht, hat man einen Seniorenplatz und die Leute in der U-Bahn machen einen Platz, damit man sich hinsetzen kann. Beim Autokauf wird einem nicht mehr die PS-Zahl unter die Nase gehalten, sondern dass die Sitze beheizbar sind. Kukident und Viagra sind nur zwei unter vielen Tabletten, die man seit kurzem zu sich nimmt und über das eigene Gesicht behauptet man, es sei ausdrucksstark und vom Leben gezeichnet. Und was an Falten hinzugekommen ist, wird durch fehlendes Haar kompensiert, man möchte ja schließlich die Balance halten.
Menschen mit Flugangst könnte dieses Buch Angst machen, muss es aber nicht. Es könnte sogar auf eine paradoxe Art und Weise helfen, einen anderen Zugang zu seiner Flugangst zu finden, nämlich über Humor. 
Wie Männer ticken ist so etwas die die Gebrauchsanleitung für den Mann. Endlich lernt Frau uns richtig kennen, unsere Macken und Eigenheiten und was dahinter steckt. Nicht selten steckt eigentlich gar nicht sooo viel dahinter, das ist eben manchmal einfach so.
Wie mag es wohl sein mit einem sprechenden, kommunistischen Känguru in einer WG zusammen zu wohnen? Wie, das haben sie sich noch nie gefragt? Ist doch eine ganz alltägliche Situation! An dem Känguru scheint sich zumindest niemand zu stören. Unheimlicher findet es da eine Nachbarin, dass sich der Islam immer weiter ausbreitet.