Kerstin Gier konnte sich im Laufe der Jahre eine immense Fanbase, wie es so schön im Neudeutschen heißt, aufbauen. Und nach dem Wahnsinnserfolg des erstens Teils (Rubinrot) ihrer Trilogie, knüpft
Saphierblau nun da an, wo man im zuvor stehen geblieben ist, nämlich direkt beim Kuss zwischen Gwendolyn und Gideon. Unsere zwei sympathischen Zeitreisenden müssen auch in diesem Buch mal wieder die Welt retten, was mitunter gar nicht so leicht ist, wie man sich das vorstellt. ![]()
Im zweiten Teil gibt es mehr Zeitreisen und der Leser erfährt auch mehr über Lucy und Paul. Dann kommen noch mal eben Gideons Bruder und der Wasserspeier Dämon Xemerius ins Spiel, was einem das Verfolgen der Charaktere manchmal etwas erschwert. Aber dank des angehängten Personenverzeichnisses kann man sich jederzeit auf den neuesten Stand bringen (lassen).
Das Buch selbst ist mal wieder ganz typisch für Kerstin Gier und kommt meiner einer Menge spritzigen Humor und jeder Menge Romantik daher, was vor allem die weiblichen Leser erneut begeistern wird. Auf den rund 400 Seiten kommt man ein ums andere mal nicht darum herum Tränen zu lachen und selbstverständlich möchte jeder wissen, wie es mit Gwen und Gideon weiter geht. Ein auflockerndes Lesevergnügen, das leider viel zu kurz ist, aber der dritte Teil kommt ja auch noch…
Wie Männer ticken ist so etwas die die Gebrauchsanleitung für den Mann. Endlich lernt Frau uns richtig kennen, unsere Macken und Eigenheiten und was dahinter steckt. Nicht selten steckt eigentlich gar nicht sooo viel dahinter, das ist eben manchmal einfach so.
Wie mag es wohl sein mit einem sprechenden, kommunistischen Känguru in einer WG zusammen zu wohnen? Wie, das haben sie sich noch nie gefragt? Ist doch eine ganz alltägliche Situation! An dem Känguru scheint sich zumindest niemand zu stören. Unheimlicher findet es da eine Nachbarin, dass sich der Islam immer weiter ausbreitet.