Hand aufs Herz, jeden Tag von 9-17 Uhr arbeiten ist doof. Das Büro Tag ein, Tag aus zu sehen macht auch nicht immer wirklich Spass und ist so ziemlich das Letzte, dass sie mit Nervenkitzel in Verbindung bringen. Dann könnte Wie ich einmal versuchte reich zu werden eine interessante Lektüre für sie werden. Die Autorin zeigt in einem interessanten Experiment, dass es auch anders geht. Ob es besser für ihre Gesundheit, bzw. den Geldbeutel ist, müssen sie dann aber für sich selbst entscheiden.
Heike Faller war da ganz ähnlich, bis sie 2008 beschloss sich dem Finanzmarkt offen gegenüber zu stellen und ihm seine Geheimnisse zu entlocken. Man interessierte sich auf einmal für die Wirtschaft und die Finanzlage. Das ganze hat sie dann mit einem Experiment verbunden und in dem Buch: Wie ich einmal versuchte reich zu werden niedergeschrieben. In einem Jahr das eingesetzte Geld von stolzen (oder sollte ich sagen mickrigen) 10.000 zu verdoppeln. Blöd nur, dass sie es ausgerechnet zu einer Zeit macht, in der die Finanzkrise um sich schlägt. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
Aus der Perspektive einer Laieninvestorin wird beschrieben, wie der Wunsch nach „mehr Kohle“ antreibt und Geschäfte vorantreibt, an die man zuvor nicht mal zu träumen gewagt hätte. Der Stil ist dabei herrlich leicht und gerade zu fluffig, so dass man nicht mit Fachjargon abgeschreckt wird, sondern tatsächlich Einblick in eine sonst eher trockene Materie erhält.
Sollten sie auf der Suche nach einer Lektüre für die öffentlichen Verkehrsmittel sein, so habe ich einen Vorschlag für sie. Das Buch Schwarzfahrer eignet sich ganz hervorragend für die tägliche Transportroutine und verschafft Einblicke in einen ganz eignen, kleinen Kosmos.
Im Allgemeinen würde der oben genannte Titel ja ganz hervorragend zu meinen nächtlichen Aktivitäten passen. Doch wie so oft, geht es mal wieder nicht um mich, sondern und das sollte wohl kaum jemanden überraschen um ein Buch. Sie werden es in Ihrer grenzenlosen Weisheit vielleicht auch schon erraten haben, es heißt „
Wahrlich es ist nicht gerade aktuelle darüber zu schreiben, doch gute Bücher verjähren eben auch nicht. Es ist wohl die morbide Begeisterung, die
Geht es ihnen manchmal wie mir? Sie suchen ein bestimmtes Fremdwort können es aber beim besten Willen nicht finden. Natürlich gibt es Fremdwörterbücher, z.B. von Duden, doch hier muss man das Fremdwort ja schon kennen, um dann eine Übersetzung dafür zu bekommen. Doch was, wenn ich ein schönes Fremdwort für ein langweiliges deutsches Wort ersetzen möchte? Dann ist man „nese“, aufgeschmissen oder am Ende.
Der Titel lässt schon erahnen wohin ich sie jetzt führe. Tatsächlich handelt es sie bei dem Buch:
In meinem vorerst
Nein, das hier ist keine Aufforderung den Autor dieses Artikels, mich, tatsächlich zu bestrafen. Nicht, dass ich es unter Umständen nicht verdient hätte, doch wie heißt es so schön: Gute Jungs kommen in den Himmel, böse Jungs kommen überall hin (leicht abgewandelt, ich weiß). Tatsächlich geht es hier und jetzt jedoch um eine errodische (man rolle das R und betone das o ganz besonders) Lektüre:
Setzen sie sich doch erst einmal, oder möchten sie sich lieber auf die Couch legen? Was führt sie denn zu mir? Ach ja, sie möchten sich über ein gewisses Buch informieren…wie hieß es noch gleich, richtig, hier haben wir es –