“Ich möchte radikale, aber humane und fundierte politische Ideale haben, und ich möchte an runden Holzküchentischen sitzen und leidenschaftlich, aber sachlich diskutieren und Sachen sagen wie: ‘Definier erst mal Ausbeutung!’ und ‘Das ist ein Scheinargument!’, bis man dann plötzlich merkt, dass es draußen schon hell geworden ist und wir die ganze Nacht geredet haben.” – So sieht für Brian Jackson sein zukünftiges Leben aus.
Wer mit solchen Erwartungen sein Anglistik-Studium aufnimmt, muss fast zwangsläufig an ihnen scheitern. Zielsicher manövriert sich Jackson dabei von einem Fettnäpfchen ins Nächste und trifft auf seiner studentischen Odyssee die skurrilsten Leute. Ganz nebenbei verliebt er sich dann noch in die hübsche Alice und nimmt an einem bekannten Fernsehquiz „University Challenge“ teil. Die Aufzählung dieser Geschehnisse ist nicht mal ansatzweise so unterhaltend, wie der Roman selbst. Mit viel Witz und Eigenironie bekommt man Einblick in Jacksons Gedankenwelt und darf miterleben was für ein Chaos er manchmal durchlebt.
Natürlich ist Alice der Grund, warum er am Quiz teilnimmt und sich Fragen wieder dieser aussetzt:
„Wie nennt man die Klasse organischer Verbindungen mit der allgemeinen Formel R-OH, in denen R für eine Alkylgruppe, bestehend aus Kohlenstoff und Wasserstoff, und OH für eine oder mehrere Hydroxyl Gruppen stehet?“ – hätten sie es gewusst?
Dieses Buch ist ein kleiner Einblick in das Studentenleben und für ein Erstlingswerk geradezu fantastisch. Mit „Keine weiteren Fragen“ kann es David Nicholls durchaus mit einer Koryphäe wie Nick Hornby aufnehmen. Zudem ist das Buch selbst sehr schön gestaltet, indem zu Anfang der Kapitel immer wieder Quizfragen gestellt werden und es gespickt ist mit Zitaten. Ein Wissensbuch, das unterhält.
Das TV-Unterhaltungsprogramm beschert uns ja neuerdings die absurdesten Shows. Wo Big-Brother und Co- aufhören, fängt Frauentausch an. Hier werden Frauen für eine Woche hin und her getauscht und schauen sich mal die vier Wände der anderen an. Das so etwas nicht nur im Fernsehen funktionieren kann, sondern auch als Buch jede Menge Zündstoff bietet, hat Kerstin Gier gut erkannt und noch besser umgesetzt. In ihrem Roman: „
Um den Bereich der deutschsprachigen guten Pokerliteratur für Anfänger auch wirklich komplett abzudecken, muss man sich mit dem Buch
In Wedding geht es nicht etwa um eine Hochzeit, wie es aus dem Englischen entlehnt sein könnte. Stattdessen geht es um einen prachtvollen Berliner Bezirk. Als waschechter Berliner kann man selbstverständlich unterschiedlicher Meinung zu
Wie angekündigt gibt es heute die erste Poker Bücherempfehlung. Allgemein gilt zu sagen, dass deutsche Lektüre auf diesem Gebiet noch deutlich hinterher hinkt. Einschlägige Literatur kommt vornehmlich aus den USA und ist dementsprechend in englischer Sprache. Doch es gibt mittlerweile auch erstaunlich gute deutsche Pokerbücher, die sowohl Anfängern, als auch Fortgeschrittenen Spielern gute Dienste erweisen können.
Infotainment ist spätestens seit „Welt der Wunder“ oder Galileo vielen Zuschauern bekannt. Auch „Quarks & Co.“ Gehört in diese Riege und präsentiert immer wieder neue, spannende Experimente und Erfindungen. Ziel ist es den Zuschauer aufzuklären, ja sogar Wissen zu vermitteln, was in Zeiten von Nachmittagsgerichtsshow und Jamba-Werbung eine hehres Ziel ist!
Wenn es ihnen wie mir geht, sträuben sich ihre Nackenhaare auch sofort bei dem Gedanken an Mathe. Man hegt ein tiefe, innere Abneigung gegen alles, was mit Mathe und Zahlen zu tun hat, wohlwissen das diese Haltung in einer von Mathe dominierten Welt wohl eher kontraproduktiv ist. Doch was will man machen? Lehrer und der allgemeine Schulalltag haben einen für immer geprägt und einen unwiderruflich geschädigt. Unwiderruflich? Nicht ganz. Denn hin und wieder gibt es ein Licht am Ende des Tunnels. Eine Insel der mathematischen Aufklärung. Wo man entspannt und ohne Vorurteile, vielleicht sogar mit Spaß an das Objekt Mathe herantreten kann. Diese Insel heißt „